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Josef Fritzl und der Inzest in Amstetten

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 30. April 2008

Die Geschichte, die in der österreichischen Gemeinde Amstetten ans Tageslicht gekommen ist, klingt bizzar. Der 73 Jahre alte Josef Fritzl sperrte seine Tochter vor über 24 Jahren in ein Kellerverlies und zeugte mit ihr 7 Kinder. Die FAZ titelte in ihrem Bericht passend: „Der Nachbar mit dem bestialischen Doppelleben!

Das Medieninteresse ist enorm, rund um die Uhr belagern Presse- und Medien-Vertreter aus der ganzen Welt das Haus des Inzest-Opas. Es scheint irgendwie unvorstellbar, welche menschlichen Abgründe sich auftun können. Aber ist das nur ein Einzelfall? „In unserem Ort passiert sowas nicht“, sagen viele immer. Ich möchte gar nicht wissen, welche Perversionen sich in meiner Umgebung abspielen.

Was auch komisch ist, warum haben die „normalen“ Mitglieder der Famiele Fritzl nie etwas bemerkt? Man baut einen Bunker und keiner hat jemals reingeschaut?

 

Schism – Raed Al-Saeed bringt Antwort auf Fitna

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 15. April 2008

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Gegenpol zu Geert Wilders Film Fitna auftaucht. Mit Schism kursiert zur Zeit ein Film im Netz, der von einem Blogger aus Saudi-Arabien erstellt wurde. Anders als Fitna, gibt es diesen jedoch öffentlich bei YouTube zu sehen. Ebenso einen weiteren Anti-Christ-Film der gleich heisst, aber ein wenig anderes Bildmaterial zeigt.

Beiden Videos ist Eines gleich, es werden zwar religiöse Texte gezeigt, allerdings sind die meisten Gewalt-Bilder und Ausschnitte keine religiös-motivierten Taten. Ebenso dürfte die Zahl der Steinigungen und Enthauptungen auf Seiten fanatischer Islamisten in keinem Vergleich zu der Zahl an christlich-motivierten Taten stehen.

Der etwas umfangreichere 2. Film:

Die Kernaussage beider Filme soll sein, dass Textpassagen und Bilder beliebig aneinander gereiht werden können, um einen Effekt zu erzielen. Allein das völlig überzogene Gestöhne „oh yes, oh yes“ des Video-Machers, zeigt allerdings, wie wenig ernst man die brutalen Geschehnisse nimmt, die wirklich passieren.

 

21 – Black Jack Film und Card Counting

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 10. April 2008

Der neue Film „21“ der aktuell im Kino anläuft, erzählt die Geschichte von Intelligenzbolzen, die mittels Kartenzählen (Card Counting) beim Blackjack an das große Geld kommen. Die Story beruht auf einer wahren Begebenheit.

Allein gestern lief fast in jeder Spätnachrichtensendung ein Beitrag zu dem Film, wie wenn das Thema extrem neu wäre, geschweige denn, heute noch funktionieren würde.

Die ersten Card Counter brachten schon Anfang der 60er Jahre Bücher zu dem Thema heraus. Die Story, auf der der Film basiert, spielte um die 80er-90er herum, wo ein Blackjack-Team vom Massachusetts Institute of Technology die Couting-Strategie erfolgreich anwenden konnte. Allerdings machten die Jungs das für den „Kick“ und nicht um ihr Medizin-Studium zu finanzieren.

Nach vielen veröffentlichten Büchern, sollte aber inzwischen jedem einleuchten, dass die Tricks nicht mehr funktionieren. Auch wenn durch den Film viele wieder Dollarzeichen in den Augen haben und bestimmt wie wild nach „Card Counting“ googeln.

Die Kunst an einem gewinnbringenden Trick besteht darin, ihn geheim zu halten. 😉 Alles was in Büchern und Filmen an Tricks vorgestellt wird, ist längst überholt. Zu den damaligen Zeiten war das Counting noch einfacher als heute. Mit wenigen Kartendecks im Spiel konnte man noch zählen. Inzwischen werden bis zu 6 Decks gespielt. Ebenso werden heute die bereits gespielten Karten viel früher wieder zurück in das Mischgerät gegeben. Zählen ist praktisch sinnlos.

Wer dennoch die Grundregeln des Setzens bei bestimmten Karten-Kombinationen befolgt, der kann sein Verlustrisiko stark minimieren. Kurzfristig vielleicht sogar ein paar Euro verdienen, wenn man rechtzeitig wieder aussteigt und nie wieder spielt. Langfristig gewinnt wie bei jedem Spiel das Casino! 😉

 

Fitna – Anti Islam Film von Geert Wilders

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 28. März 2008

Nun wurde er veröffentlicht, Fitna, der Anti Islam Film des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders. „Anti Islam“, so ein Ausdruck sorgt immer wieder für Zunder im lodernden Feuer. Nach den Mohammed-Karikaturen, die eine gezielte „Beleidigung“ des islamischen Glaubens darstellten, kommt nun ein ganzer Film gegen die friedliche Glaubensrichtung. Die Reaktionen dürften wieder von Gewalt und Hass geprägt sein, typisch eben.

Zu sehen gibt es Fitna the Movie bei LiveLeak.

Auch die FAZ hat den Film schon analysiert:

Geert Wilders hat kein Symbol des Islams entwürdigt oder herabgesetzt. Es gibt in Fitna – wenn man von einer motivisch genutzten dänischen Karikatur (die Turbanbombe) absieht – keine Verächtlichmachung des Propheten, des Korans oder der gläubigen Menschen. Es ist vielmehr eine sehr geschickte, suggestive Collage des Hasses der Islamisten gegen den Rest der Menschheit.

Im Film wird sehr schön die mittelalterliche Denkweise mancher Extremisten und Hassprediger an den Tag gebracht.

Es ist kein ausgewogener Bericht, keine faire Dokumentation, aber auch kein Aufruf zum Hass, sondern der Entsetzensschrei eines Mannes, der von Al Qaida mit einem Todesurteil belegt wurde und seit Jahren in ständiger Furcht um sein Leben sein muss und – obwohl er nie zur Gewalt aufgerufen hat und nie gewalttätig war – rund um die Uhr von Leibwächtern beschützt wird.

Allein dieser Absatz zeigt deutlich auf, wo der Unterschied zwischen einer zivilisierten Welt und manchen rückständigen Gruppierungen liegt. Worte und Bilder sind stärker als Waffengewalt, wenn man keine Antworten mehr weiss, dann schlägt man eben zu, ruft zu Mord und Totschlag auf, oder zündet Fahnen an.

Was bedeutet eigentlich Fitna? Es ist ein Wort dessen Bedeutung schwer zu übersetzen ist. Aber ein Auszug aus dem Koran lässt schon vieles erahnen:

So fight them until there is no more disbelief (fitnah) and all submit to the religion of Allah alone. (8:39)

Das klingt leider nicht wie eine fröhliche Einladung zu einem friedlichen Miteinander. 🙁

Weitere Blogger zum Thema: Tutsi, Schoggo-TV.

 

Funny Movie – Eine wie keiner

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 25. März 2008

Die Flachwitzreihe auf ProSieben geht weiter. Unter dem Deckmantel Funny Movie läuft als dritter Teil der Serie „Eine wie keiner„. Während letzte Woche noch Horrorfilme parodiert wurden, bekommen diesesmal Teenie- und Verwechslungs-Komödien ihr Fett weg.

Plötzlich muss Melli im Boy-Körper herausfinden, wieso Jungs in Apfelkuchen wichsen und wie leicht man sich die Vorhaut in einem Reißverschluss einklemmt. Und Roque im Girl-Body lernt, dass Brille abnehmen und Haare aufmachen gar nicht so einfach ist, dass es sau weh tut, wenn man sich entjungfern lässt, und die uncoolen Mädchen eigentlich die viel süßeren Herzdamen sein
können.

Riecht nach einer Mixtur aus „Eine wie keine„, „American Pie“ und „Hot Chick„.

Nachdem die beiden ersten Teile der Funny Movie-Reihe nur sehr schwer die Lachmuskeln reizen konnten, stehen die Erwartungen für „Eine wie keiner“ ziemlich tief. Ich bin auf Eure Reaktionen gespannt, ob ich mir den Mist selbst antue, weiss ich noch nicht. 😉

 

GNTM: Gina Lisa war beim Friseur

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 23. März 2008

Um Gottes willen – aktuell wurden in der Germany’s next Topmodel Staffel die Frisuren wieder verhunzt. Aus den langen blonden Extensions von Gina-Lisa wurde ein potthässlicher Kurzhaarschnitt.

Gina-Lisa weint um ihre alte Frisur: „Isch will des net…isch will net kürzer als so…des sag isch auch der Heidi…sonsch mach isch des net!“ Die Reaktion der Konkurrenz: „Oh Gina, du siehst voll geil aus! […] wie Carmen Electra!“ Gina: „Boah echt? Die lieb isch!“ 😉

Himmel hilf – die sieht doch nicht aus wie Carmen Electra.

Bei friseur-videos.de hat die Frisur glatte 9 Punkte bekommen, für was? Null Punkte, Ziel verfehlt würde ich da mal sagen! Blonde Kurzhaarschnitte wirken extrem arrogant und unsexy. Komisch das Heidi keine kurzen Haare hat. 😉

 

Funny Movie – H3 – Halloween Horror Hostel

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 18. März 2008

Das Funny Movie auf ProSieben geht in die nächste Runde. Mit H3 – Halloween Horror Hostel wollen die Macher bekannte Hollywood-Schocker aufs Korn nehmen. Nachdem Dörte’s Dancing eher eine Vergewaltigung des guten Humors war, kann man für H3 erstmal nicht viel erwarten. Die Vorschau sieht allerdings etwas vielversprechender aus, als das Funny Movie vom letzten Dienstag.

Die Story auf er ProSieben-Homepage klingt aber trotzdem wieder nach Vollpfosten-Humor:

Vier Teenager sind auf dem Weg zu einer Party: die blonde Schönheit Janin (Jannifer Ulrich), ihr Macho-Freund Nico (Alfonso Losa), dessen fetter Saufkumpel Acki (Axel Stein), der das Auto mit seinen Fürzen verseucht, und der picklige Streber Martin (Hendrik von Bültzingslöwen), der heimlich in Janin verknallt ist, und von den beiden anderen Jungs nur verarscht wird.
[…]
Während Nico sich im Wald mit Paris und Fikki vergnügt, erscheint das „Böse“.

Furzen und Fikki, klingen wirklich kreativ. 😉 Auf die Parodie der Puppe aus The Saw bin ich allerdings gespannt, vielleicht wird das Ganze diesesmal etwas lustiger.

 

Big Brother – Rebecca fliegt wegen Hitlergruß raus

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 15. März 2008

Die „Skandale“ in den Medien nehmen kein Ende. Aktuell macht Rebecca aus dem Big Brother-Haus Schlagzeilen. „Sieg Heil„, hatte sie vor laufenden Kameras gerufen. Ziemlich dumm, aber irgendwie auch nicht wirklich überraschend, ist das Big Brother-Niveau doch eher auf einem unteren Level anzusiedeln.

Aber aus irgendeinem Grund ziehen sich solche „Skandale“ in einer erschreckenden Regelmässigkeit durch die Medienlandschaft. Ein ähnlicher Fall wahr wohl DJ Tomekk, der nach einem Hitlergruß aus dem Dschungelcamp entfernt wurde.

Wer sich nun den neuen Hitler-Skandal in bewegten Bildern anschauen möchte, weil der die Sendung „verpasst“ hat, oder eben gar nicht erst schaut, der wird bei MyVideo oder YouTube fündig.

Vor 2 Monaten hatte Rebecca im Übrigen auch schon für Aufsehen im Netz gesorgt: Die Meldung „Rebecca bückt sich und zeigt alles„, war ein weiterer Tiefpunkt ihrer nicht vorhandenen Fernseh-Karriere.

 

Radikale Muslime fordern Kurt Westergaards Kopf

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 13. März 2008

Verrückte islamische Welt: In Bangkok forderten thailändische Muslime den Kopf des dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard.

Muslime fordern Kurt Westergaards Kopf

It must be cut off„, so die Forderung. Bei einer Demonstartion zeigt einer der Teilnehmer ein Plakat, auf dem der blutige abgetrennte Kopf von Westergaard abgebildet ist. Die Krönung bildet ein Hund der auf den Kopf pinkelt.

Diese Reaktionen sind extrem unverhältnismässig und zeugen mal wieder von Null Toleranz gegen Andersdenkende bzw. „Islambeschmutzer“. Gewaltverherrlichung und Aufruf zum Mord einer lebenden Person ist also weniger schlimm, als die satirische Abbildung eines in der Vergangenheit möglicherweise nichteinmal existenten Propheten? Mittelalter, sag ich da nur. Diese ganze Protestwelle nimmt langsam immer groteskere Züge an.

Quelle: boston.com

 

Funny Movie – Dörtes Dancing

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 11. März 2008

Nachdem ProSieben am Dienstag-Abend keine Mentalisten mehr präsentiert, hatte es erstmal den Anschein es gäbe nichts mehr zum Lachen. Dem ist aber nicht so, ProSieben präsentiert jetzt jeweils Dienstags ein Funny Movie unter dem Motto: „Die große Film-Verarsche!“ Den Auftakt macht Dirty Dancing als „Lachnummer“ Dörtes Dancing.

Irgendie erinnert das Konzept stark an Scary Movie, nur eben nicht auf Horror-Filme beschränkt. ProSieben lässt sich mal wieder wenig Neues einfallen, und kopiert bekannte Formate. Aber eigentlich machen das ja fast alle Privatsender in Deutschland.

Die Vorschau von Dörtes Dancing hat mich jedenfalls nicht vom Hocker gerissen. Platte Witze und Jeanette Biedermann in der Hauptrolle, es gibt wohl Unterhaltsameres.

 



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