Germany’s next Topmodel – Laufsteg und Brechsucht

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 29. Februar 2008

ProSieben bringt wieder eine neue Staffel von Germany’s next Topmodel. Irgendwie ist die Suche nach „Nachfolgern“ immernoch sehr hipp, egal ob Mentalisten, Superstars oder eben wieder Models gesucht werden.

Was verbindet denn die meisten mit Topmodels? Laufstege und …? Doch nicht etwa Brechsucht? Ein Schelm wer Böses denkt. 😉 Ich dachte bei Brechsucht eher an des TV-Format auf ProSieben. Diese gequirlte Sch… kann doch langsam niemand mehr sehen. 150 „Models“ die alle den großen Traum träumen, sich gegenseitig anzicken und am Schluss drei künftig mehr oder minder erfolgreiche Topmodels gekürt werden.

Unterhaltsam ist an der Show lediglich die zur Schau Stellung von gebündelter Blödheit. Lachen kann so schön sein. Im Next Topmodel Blog kann man nachlesen wie dämlich das Model-Business ist:

Eine von den Mitstreiterinnen der Castingshow ist die schöne Adrienne aus Hildburghausen. Mit knappen 1,75 m ist die Next Topmodel – Kandidaten Adrienne fast zur klein für das Modelgeschäft. Adrienne muss sehr viel Selbstdisziplin mit sich bringen, um im Top-Model-Beruf vorne dabei sein zu können.

Welche Qualitäten braucht es also für den „Beruf“ Topmodel? Eine genetisch perfektes Antlitz, Dauergrinsen und Brechsucht. Da gehört sicherlich auch viel Selbstdisziplin dazu, mehr aber auch nicht.

 

Vincent Raven der Supermentalist

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 27. Februar 2008

Die Suche nach dem nächsten Uri Geller ist vorbei, zumindest bis nächste Woche, dann nämlich treten die Supermentalisten aller Nationen gegeneinander an. In Deutschland hat der Schweizer Vincent Raven gewonnen. Ich hatte es gestern vor der Sendung schon prophezeit. Eigentlich bin ich damit mehr Mentalist, als Vincent Raven es je sein wird. 😉

Die Sendung hat den Rahmen des Zumutbaren gänzlich gesprengt. Als Farid mit einer Horde stumpfsinniger Promis ein Auto „schweben“ ließ, dachte ich nur, wieviele Dumpfbacken diesen Mist eigentlich noch glauben sollen?

Raven konnte mit seinem Finaltrick die Zuschauer „begeistern“ und gewann. Der Trick selbst ist wenig spektakulär und war sogar schon teilweise in meinem Kinderzauberkasten enthalten. Man schreibe Dinge auf marmorierte Zettel, zerschneide diese, drehe sie um und pendle sie aus. Welche Schnipsel zusammengehören ergibt sich aus dem Muster auf der Rückseite.

Auch gut war der Satz von Vincent: „Bitte leserlich und in großen Druckbuchstaben schreiben“, wozu? Damit im Hintergrund der Zettel für die ominöse Kiste mit der Prophezeiung vorbereitet werden kann. 🙂

Ich freu mich schon auf das Super-Finale und dann gehts weiter mit Germany’s next Top-Model. ProSieben ist so schlecht, dass es schon wieder gut ist.

 

The next Uri Geller – Das Finale

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 26. Februar 2008

Achad, Shtaim, Shalosh. Heisst soviel wie eins, zwei, drei! Recht sinnfrei und somit Uri Gellers Lieblingsspruch. Heute kommt das Finale von The next Uri Geller, Germany’s next Top-Trickser.

„Im Finale gehen wir weit über unsere Grenzen hinaus – und zeigen Mentalismus in Perfektion„, sind sich die drei Kandidaten einig.

Solche Perfektion wie in der letzten Folge, als die Tricks von Vincent Raven völlig in die Hose gingen, weil die Assistentin ein wenig zu blond war. 😉

Nicht nur die Einschaltquote – auch die Resonanz auf die Show ist riesig: Mehr als 1600 Zuschauer-Mails nach der ersten Show legten kurzzeitig sogar Uri Gellers Blackberry lahm.

Eine Denial of Service-Attacke of Uris Handy, und damit rühmt ProSieben die Erfolgsshow. 😉 Meine Zugriffszahlen zu Uri Geller sprechen da eine andere Sprache. Bei unveränderter Spitzenposition in Google (Platz 2) kamen anfangs noch 6.000 Besucher am Show-Abend auf die Seite. Inzwischen liegt der Schnitt nur noch bei 2.500. Irgendwie glaube ich nicht, dass es mit den TV-Quoten wesentlich anders aussieht.

Die Tricks im Finale:

1. Vincent Raven: „Ich lasse mich bei lebendigem Leibe einsargen und verbrennen“, prophezeit der Rabenvater. „Und ich hoffe sehr, dass mein Rabe Azael mir helfen wird, dieses Experiment unversehrt überstehen. Falls nicht, so habe ich mich wenigstens für alle Zeiten ins Gedächtnis der Zuschauer eingebrannt.“

2. Nicolai Friedrich geht in die Luft: „Was ich plane, ist eigentlich nicht sonderlich spektakulär“, schmunzelt der 31-jährige Hobbypilot. „Ich brauche dafür lediglich ein Topmodel – und ein Flugzeug.“

3. Farid: „Ich zeige am Dienstag, wie man allein durch Konzentration die Schwerkraft überwinden kann“, kündigt der 26-Jährige an.

Ich tippe mal Vincent der Rabenvater gewinnt, aufgrund seiner Fan-Base braucht der Trick nichtmal zu funktionieren. Vielleicht sollte er diesesmal nicht wieder ein „Next“-Topmodel als Assistentin wählen. Also Vorsicht lieber Raven, Lena Gercke ist heute mit dabei. 😉

 

The next Uri Geller – Uris Tochter (Folge 7)

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 19. Februar 2008

Der 7. Teil der „Erfolgs“-show auf ProSieben verspricht wieder tolle Höhepunkte. So soll diesesmal Uri Gellers Tochter Natalie einen Auftritt haben. ProSieben kündigt sie auf der Homepage schon mal als Schauspielerin an. 😉

Ansonsten gibt es im Halbfinale von den 4 Künstlern folgende Vorhaben:

1. Zukunftsträchtig! Nicolai Friedrich hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Er will die Tageszeitungs-Schlagzeilen für Dienstag (19.2.) vorhersagen. Dafür hat der 31-Jährige bereits vor einer Woche live in der Sendung seine Voraussage in einen versiegelten Umschlag gesteckt – und einem Notar anvertraut …

2. Mental eingewählt! „Mr. Cool“ Farid (26) wagt einen Blick in die Zukunft der menschlichen Kommunikation: Gedankenlesen übers Mobiltelefon!

3. Schicksalhaft! David Goldrake (34) will das Schicksal herausfordern. „Ich füge das Leben mehrerer Menschen zu einer unzertrennlichen Einheit zusammen!“

4. Unheimlich! Mit Hilfe seines Raben Corax wagt Vincent Raven ein schmerzhaftes Experiment. „Ich werde die Zuschauer in die uralten Traditionen des Voodoo einführen“, kündigt der 41-Jährige an.

Klingt alles nicht wirklich spektakulär. Tricksen kann man bei allen vier Darbietungen wieder sehr gut. Bei Farid kommt sogar wieder komplexe Technik zum Einsatz, was für mich jeglichen Reiz eines Zaubertricks nimmt. Je einfacher die Hilfsmittel desto größer der Wow-Effekt.

Ich bin gespannt wieviel diese Woche einschalten, bzw. analog zur Sendung hier auf den Blog kommen. Seit der 2. Folge sind die Zahlen rückläufig, ich glaube die meisten Zuschauer haben gemerkt wie ProSieben sie verschaukeln will.

 

Mohammed Karikaturen – Ketzerei und das Mittelalter

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 16. Februar 2008

Scheiterhaufen im MittelalterLange Zeit war es ruhig um die Mohammed Karikaturen, die in der islamischen Welt für Empörung gesorgt hatten. Seit bekannt wurde das ein Mordanschlag auf einen der Karikaturisten geplant war, ist die Suppe wieder am köcheln. Dänische Zeitungen veröffentlichten daraufhin die alten Krikaturen nocheinmal. Jetzt regt sich erneuter Widerstand mit Hass und Aggressionen in den islamischen Ländern. Die gewalttätigen Proteste eskalieren. Irans Präsident droht Dänemark sogar mit Wirtschaftssanktionen, und nicht nur dort, sondern auch allen weiteren Ländern, die die Karikaturen abgedruckt haben. Deutschland würde es da auch treffen. Aber es geht noch weiter: Botschaften brennen, es werden Steine geworfen und die Todesstrafe für die Karikaturisten gefordert.

In welchem Zeitalter leben wir noch gleich? Im Mittelalter? Dort wurden Ketzer bekanntlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Böse Zungen könnten nun sagen, der islamischen Welt würden 500 Jahre an Zeitgeschichte fehlen, in denen Meinungsfreiheit und Toleranz entstanden sind.

Auch Jesus Karikaturen sorgten in der Vergangenheit schon für Empörung. Nur gibt es einen feinen Unterschied: Die christliche Kirche verurteilt zwar solche Dinge, fordert aber nicht den Tod der Karikaturisten. Ich bin zwar auch Katholik, aber mir ist es herzlich egal, wenn jemand eine Karikatur von Jesus zeichnet. Erstens bin ich nicht fanatisch gläubig und zweitens hat jeder sein Recht auf freie Meinungsäusserung.

An dieser Stelle verzichte ich lieber auf Abbildungen von Karikaturen, allerdings hat sich Perlentaucher schon in Gefahr gebracht, denn dort sind die 12 Mohammed Karikaturen abgebildet. Insgesamt finde ich die ganze Situation recht zugespitzt, Mohammed hin oder her, Länder, die Kritiker wie Ketzer im Mittelalter behandeln und wo Ehebrecher noch gesteinigt werden, sind für mich in der kulturellen Entwicklung mehr als nur stehen geblieben.

Bildquelle: museumonline.at

 

The next Uri Geller – Tricks aus dem Zauberladen (Folge 6)

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 12. Februar 2008

Wie jeden Dienstag verzaubern uns heute Abend mal wieder Uri Geller und seine Freunde. Wie ich ja bereits schon geschrieben hatte, sind alles nur Zaubertricks. Aber auch Verkackeiert schreibt: Übersinnliches wie im billig Versandkatalog.

Heute will Uri seine Zuschauer „schweben“ lassen. Mehr Infos und Kommentare folgen dann ab 20 Uhr.

 

Shah Rukh Khan in Berlin

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 12. Februar 2008

Wie SUMAtopfmodel berichtet war Shah Rukh Khan an der Berlinale anzutreffen. Wer ist das? Shah-Rukh-Khan, ein Zungenbrecher und Schwarm aller weiblichen Bollywood-Fans. Der gute Shahrukh hat an die 60 Filme gedreht und ist erst 42 Jahre alt. Ein typischer Filmtitel: „Bis dass das Glück uns scheidet„.

Bei solcher Film-Kost tropf der TV-Apparat in der Regel vor Schmalz. Aber die Bollywood-Schmonzetten kommen beim Publikum eben gut an. Eine Friede, Freude, Eierkuchen-Welt vom Feinsten. Bei solchen Formaten schalte ich grundsätzlich um oder ganz ab!

Wer vor lauter Schmalz auf dem Boden nicht bis zum Roten Teppich durchgekommen ist, der kann Shah-Rukh’s Berlinale-Arrival bei Youtube ansehen:

 

The next Uri Geller – Nailgun, Blut und mehr (Folge 5)

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 06. Februar 2008

Gestern Abend kam der fünfte Teil von „The next Uri Geller„. Leider hab ich es gestern Abend nicht mehr zu einem neuen Beitrag geschafft, aber wie ich gesehen habe, haben sich die Kommentatoren im letzten Beitrag ausgetobt. 😉 Heute kommt dafür mein Resümee zur Sendung.

Als Promis waren Michaela May, Mareille Höppner und Detlef D! Soost mit von der Partie.

Erste Hilfe garantiert! Die Unbestechlichen bestanden diesmal aus drei Chefärzten: Dr. med. Michael Waldner, Prof. Dr. med. G. Ernst Vester und Prof. Dr. med. Gerd P. Molter prüften die atemberaubenden Auftritte auf Herz und Lunge.

Weder die Promis noch die Ärtze stärkten die Glaubwürdigkeit der Sendung. Es wurde nicht mit „faulen“ Tricks gearbeitet, so die Aussage eines „Unbestechlichen“. Die Show vom Sofa aus zu betrachten ist natürlich ein Qualitätssiegel erster Güte.

Ich habe erst ab Farid’s Auftritt angefangen zuzusehen. Was aber auch nicht wirklich schlimm ist, die Tricks wiederholen sich in irgendeiner Art ständig, es werden eben nur immer neue Utensilien verwendet. Gestern eben Nailguns. Der „coole“ Farid wollte aus 4 Guns die 3 Ungeladenen herausfinden und sich damit selbst in Arm und Kopf schießen. Da es seine eigenen Geräte waren, hatte ich auch keinen Zweifel, dass es nicht klappen würde. Lustig fand ich dann aber den Aufsprung von Uri: „STOP!“ Völlig erboßt über Farid’s Leichtsinnigkeit sprang er auf die Bühne und laß ihm die Leviten. Es schauen ja auch Kinder zu. 😉 Komisch nur, dass es in der Generalprobe vermutlich auch schon einen Nailgun-Auftritt gab. Gespieltes Entsetzen also? So schlecht wie die abgesprochene Witzchen früher bei 7-Tage 7-Köpfe.

Der Rabenmann begeisterte die zwei weiblichen Promis mit seinem Zaubertisch und einem alten Zetteltrick. Schreib was auf einen Zettel, vernichte ihn, ich sag dir was drauf stand. Den Trick gabs auch schon in der ersten Show. Der Tisch mit der Gruselgeschichte war auch lustig, bewegte Gläser und Blut, das aus dem Tisch kommt. Die Leute waren fasziniert, wenngleich das wieder wenig mit Magie zu tun hatte. Präparierte Utensilien, die allesamt nicht wirklich unabhängig untersucht werden. Sorry ProSieben, aber irgendwie reisst mich das nicht mehr vom Hocker.

In der letzten Sendung wollte Uri übrigens alle zu Nichtrauchern machen. Das Ergebnis: Bis heute haben 14.673 auf den Button auf der ProSieben-Homepage geklickt. Warum auch immer. Bei einem Millionenpublikum eine durchschnittliche Ausbeute.

Nächste Woche will Uri seine Zuschauer „schweben“ lassen. Ich bin gespannt.

 

The next Uri Geller – Alle werden Nichtraucher (Folge 4)

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 29. Januar 2008

Die guten Quoten bei der Uri Geller Show lassen langsam nach. Auch hier ist eine abwärts Tendenz der Uri Geller-Besucher zu verzeichnen, die per Google ihren Weg zu BLOGtotal finden. Während die erste Show noch den Reiz des magischen versprühte, und man in der zweiten Sendung noch neue Kandidaten zu Gesicht bekam, riss die dritte Folge fast niemanden mehr so richtig vom Hocker.

In der Zwischenzeit tingelte Uri Geller durch diverse TV-Shows (Kerner, Stars auf Eis), um im Gespräch zu bleiben.

Für die 4. Folge muss darum etwas Neues her: Uri will uns durch seine „Kräfte“ das Rauchen abgewöhnen. Dumm nur, dass ich schon Nichtraucher bin. Aber wenn es klappt, dann dürften die Tabak-Konzerne ab morgen drastische Umsatzeinbrüche verspüren. 😉

 

Wetten, dass…? Mental-Magier mit Buntstiften am Werk

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 28. Januar 2008

Irgendwie ist es komisch, Zaubershows reissen keinen mehr vom Hocker, da man im Voraus schon weiß, dass alles nur Tricks sind. Darum verpackt man eben die Zauberkunst unter anderen Deckmäntelchen. Die Einen geben bei „The next Uri Geller“ ihren Einstand, Andere versuchen es womöglich bei „Wetten, dass…„?

In der letzten Folge von Gottschalks Wett-Show trat der Österreicher Alfred Weber mit seiner Tochter auf. Dabei wettete er, dass er die Farbe von den Buntstiften am Geräusch erkennen kann, wenn seine Tochter Striche auf ein Papier malt. Gesagt getan, nannte Herr Weber immer die richtige Farbe.

Bei Spoony titelt ein aktueller Blog-Beitrag: „Wetten dass“ Buntstift-Beschiss die Zweite!

Bereits 1988 wurde Thomas Gottschalk in der 48ten Folge vom Titanic-Redakteur Bernd Fritz unter dem Pseudonym „Thomas Rautenberg“ mit Buntstiften verarscht. Der Wettkandidat wettete die Buntstifte am Geschmack erkennen zu können. Einige Tage später gab er zu geschummelt zu haben.

Viel lustiger wird das Ganze aber, wenn man bedenkt, dass Alfred Weber im Jahr 2002 schon einmal als Rechnenkünstler in der Sendung war. Damals stellten sich seine Fähigkeiten als simplen mathematischen Trick heraus.

Jetzt könnte man sich fragen: Arbeiten die Redakteure bei „Wetten, dass…“ schlampig? Gibt es kein Archiv? Oder war es letztlich nur Kalkül? Denn das Medienecho ist mal wieder groß.

Zumindest dürften die Zuseher den Schwindel diesmal bemerkt haben und bestraften ihn mit mit einer Wettsieger-Quote von nur 14%. Diese 14% waren warscheinlich auch Zuseher, die an den Weihnachtsmann und „The next Uri Geller“ glauben.

Dem bleibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Oder doch? Achja, Alfred Weber bietet unter www.donalfredo.at seine „sensationelle Menatlshow“ an. Uri lässt grüßen. 😉

 



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